Wann ein Brandschutzbeauftragter Pflicht ist
Brandschutzbeauftragte sind nach dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG), nach den Technischen Richtlinien Vorbeugender Brandschutz (TRVB) oder durch Auflagen im Bescheid einzusetzen. Hausverwaltungen und Firmeninhaber haben dafür oft kein eigenes Personal. In Wohnhäusern findet sich vor Ort meist niemand, der die Aufgabe übernehmen kann.
Wohngebäude mit Brandmeldeanlage
Der häufigste Fall: Ein Wohngebäude ist, meist in der Garage, mit einer Brandmeldeanlage ausgerüstet und laut Bescheid an die Auswertezentrale der Feuerwehr angeschlossen. Daraus folgt unter anderem:
- Ein Brandschutzbeauftragter muss die Anlage betreuen.
- Er muss bei Brandalarm innerhalb von 30 Minuten nach der Verständigung an der Anlage sein.
- Das gilt 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr.
Das lässt sich praktisch nur mit externen Brandschutzbeauftragten erfüllen, die einen eigenen Bereitschaftsdienst haben. Schicken Sie uns die Daten Ihres Objekts, Sie bekommen ein kostenloses Angebot für die Betreuung.
Betriebe
In Betrieben sehen wir immer wieder dieselben drei Lagen:
- Der neue Brandschutzbeauftragte ist mit der Aufgabe noch überfordert.
- Es gibt einen Brandschutzbeauftragten, aber ihm fehlt die Zeit, die Kontrollen ordnungsgemäß zu erledigen.
- Es gibt gar keinen Brandschutzbeauftragten.
Wir unterstützen Ihr Personal, übernehmen einzelne Aufgaben oder die ganze Funktion und erarbeiten ein Konzept, das zu Ihrem Betrieb passt.
Was wir übernehmen
- regelmäßige Kontrolle der brandschutztechnischen Anlagen
- Aufnahme von Störungen und Mängeln mit Protokoll
- Führen des Brandschutzbuchs, auf Wunsch elektronisch
- Betreuung von Brandmeldezentralen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen und Notbeleuchtung
- kleine Reparaturen und Wartungen, größere Arbeiten durch unser Montageteam
- Bereitschaft rund um die Uhr für die betreuten Anlagen
Ohne Brandschutzbeauftragten: Personen für Brandbekämpfung und Evakuierung
Nach § 25 Abs. 4 ASchG müssen Arbeitgeber Personen bestellen, die für Brandbekämpfung und Evakuierung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zuständig sind. Eine ausreichende Zahl an Beschäftigten muss mit den Feuerlöscheinrichtungen umgehen können. Die Pflicht ist erfüllt, wenn für die Arbeitsstätte
- ein Brandschutzbeauftragter oder Brandschutzwart bestellt ist,
- eine Betriebsfeuerwehr eingerichtet ist oder
- eine freiwillige Betriebsfeuerwehr nach den Richtlinien der Landesfeuerwehrverbände besteht.
Sonst sind Personen zu benennen, die mit den Mitteln der ersten Löschhilfe umgehen können und im Ernstfall
- bei Brand nötigenfalls die Feuerwehr alarmieren,
- bei Alarm nach Anweisung des Arbeitgebers kontrollieren, ob alle die Arbeitsstätte verlassen haben,
- die erste Löschhilfe einsetzen, soweit das zur Sicherung der Flucht unbedingt nötig ist.
Auch mit bestellten Personen bleibt die Verantwortung nach § 25 Abs. 1 bis 3 ASchG beim Arbeitgeber.